| Solange in dieser Welt noch ein Mensch unter einer Brücke schlafen muß, kann es nicht sein, dass wir in Deutschland keine Aufgaben und somit auch keine Arbeit haben.
Werner Schnappenberger |
Im Jahre 5,2 Mio. arbeitslose Menschen in Deutschland ist jeder Arbeitsplatz willkommen.
Leider schein es so, dass die Arbeitslosigkeit in Deutschland weit größer ist als die bekannten 5,2 Mio. arbeitslose Menschen.
Offizielle Zahlen meinen schon, dass noch nicht alles gemeldet ist und die wirkliche Zahl bei etwa 5,8 Mio. Arbeitslosen liegen soll.
Weitere Arbeitslose sind vorhanden, kommen aber in der Statistik nicht vor.
Es gibt voraussichtlich noch eine viel größere Zahl an arbeitslosen Menschen in Deutschland.
Zu der offiziellen Statistik müssen noch die Menschen hinzugerechnet werden, die in sog. Maßnahmen zur Weiterbildung usw. sind.
Diese stehen derzeit dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung. Somit sind sie auch nicht in der Statistik.
Nach noch zu überprüfenden Daten lag diese Zahl im Januar 2005 bei ca. 1,7 Mio. Menschen.
Weitere Berichte behaupten, in der deutschen Arbeitslosenstatistik gibt es keine oder kaum Menschen über 58 Jahre, da diese Menschen ein Formular unterschreiben in dem Sie erklären, sie würden keine Arbeit mehr suchen.
Wer keine Arbeit mehr sucht kann folglich nicht als arbeitssuchend erfasst und somit in der Statistik aufgenommen werden.
Die Zahl dieser Menschen dürfte bei ca. 2,5 Mio. liegen.
Arbeitslosigkeit in Deutschland:
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Offizielle Statistik weitere voraussichtlich noch nicht erfasste Menschen in Maßnahmen Menschen über 58 Jahre |
5,2 Mio. 0,6 Mio. 1,7 Mio. 2,5 Mio. |
Gesamtsumme |
10,0 Mio. |
Voraussichtlich ist die Summe der Menschen, die Arbeiten können und dies auch wollen, noch viel größer.
Die Gesamtsumme der Erwebstätigen in Deutschland für den Monat Januar 2005 lag laut 38 514 000.
Wenn tätsächlich 25 % aller Menschen, die arbeiten sollten aus diesem Prozess ausgeschlossen sind ist die logische Folge, dass immer weniger Menschen die sozialen Lasten von immer mehr Menschen zu tragen haben.
Die ständige Reparatur an den sozialen Systemen führt zu ständig neuen, nicht abgestimmten Schnittstellen.
Die Folge sind Vorschriften, die sich teilweise in Ihrer Wirkung widersprechen und zu Zeitverlust, Frust und Resignation bei den Betroffenen führen.
Notwende Schritte unterbleiben. Die Folgen sehen wir derzeit am Arbeitsmarkt.
In der Welt gibt es rund 7 Mrd. Menschen. 80 % -90 % dieser Menschen geht es schlechter als uns.
Wenn wir uns überlegen, was sich diese Menschen - oder noch besser diese Kunden - wünschen, dann sollten wir in die deutsche Vergangenheit zurück schauen und die Zeit betrachten als Ludwig Erhard die Soziale Marktwirtschaft ausgerufen hat.
Viele der Kunden in der Welt wünschen genau das, was Deutschland sich nach dem 2. Weltkrieg auch gewünscht hat:
Diese Liste der Kundenwünsche, die wir erfüllen könnten, wenn wir nur richtig darüber nachdenken, lässt sich fast endlos fortsetzen.
Der Schluss hieraus kann nur sein: Es gibt genügend Arbeit in der Welt. Wir müssen diese Aufgaben nur suchen und gestalten.
[ Mehr zu neuer Arbeit in der Gesellschaft finden Sie auch bei Jobzukunft ]
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